Geschichte

INNOVATION AUS TRADITION -
DIE NEUEN DIGITALEN KIRCHENORGELN VON DIPL.- ING. HEINZ AHLBORN

Zu den Pionieren der elektronischen Kirchenorgel in Deutschland zählt zweifellos Herr Dipl.- Ing. Heinz Ahlborn, der bereits in den 50er Jahren maßgeblich an der Entwicklung der elektronischen Kirchenorgel beteiligt war.

Heinz Ahlborn begann die Entwicklung der elektronischen Kirchenorgel kurz nach seinem Studium Mitte der fünfziger Jahre in München. Anfang der sechziger Jahre gründete er die Firma Ahlborn GmbH, einige Jahre später firmierte er dann als Dipl.- Ing. Heinz Ahlborn GmbH .

In Dransfeld wurden die Orgeln von Heinz Ahlborn bis Anfang der achtziger Jahre produziert. Nach der Übernahme der Firma Dipl. Ing. Heinz Ahlborn durch uns, wurden dann alle Aktivitäten, einschließlich Vertrieb, nach Halsenbach verlegt.

 
Das Vorführstudio, direkt an der Autobahn A 61 Köln/Ludwigshafen,
Abfahrt Emmelshausen, gelegen.
 
Elektronische Kirchenorgeln mit dem Namen von Herrn Dipl.- Ing. Heinz Ahlborn werden in alle Welt geliefert, u.a. in Opern- und Festspielhäuser, in Konzertsäle, sowie in die weltweit bekannte Kathedrale von Brasilia. Die Liste läßt sich fortführen mit Orgeln, die in Kirchen und Gemeinden, Kapellen und Sälen, in Aulen und als Übungsinstrument Organisten und Zuhörer gleichermaßen begeistern.
 
Zur Eröffnung der Kathedrale in Brasilia schenkte die Bundesrepublik Deutschland der Stadt Brasilia eine Dipl.- Ing. Heinz Ahlborn Orgel. Seit dieser Zeit besitzt die Firma im Logo eine Stilisierung dieser außergewöhnlichen Kathedrale.
 
Die neue Orgel, die der Pionier und Erfinder Dipl.- Ing. Heinz Ahlborn stets vor Augen hatte, sollte nicht von historischen und handwerklichen Überlegungen gelenkt sein, sondern von der Vitalität zeitgemäßer Erneuerung. Will man die Geschichte der Pfeifenorgel nachzeichnen, beginnend im 3. Jahrzehnt , so sind es stets die technischen Errungenschaften der jeweiligen Zeitabschnitte, die auch massiven Einfluss auf den Orgelbau ausgeübt haben. Dabei ist es nur natürlich, dass Neuerungen erst dann akzeptiert wurden, wenn sie ausgereift waren und ihre Vorteile im breiten Maße akzeptiert wurden. Die Pfeifenorgel hat auf diesem Weg Höhen und Tiefen durchlebt, doch sie gilt noch heute als Vorbild der elektronischen Kirchenorgel.
 
Spieltisch der CLASSICA CL 900
 

Die kurze Geschichte der elektronischen Kirchenorgel hat bereits mehrere Stufen der grundsätzlichen Erneuerung hervorgebracht. Ein wesentlicher Schritt fand in den 80er Jahren statt, als die analoge Tonerzeugung durch digitale Computertechnik abgelöst wurde. Die neuen klanglichen und spieltechnischen Möglichkeiten, die dabei entstanden sind, haben völlig neue Perspektiven eröffnet.

 
Werbung aus den 70ern
 

Der unerreichte Klang großer romantischer oder barocker Orgeln konnte jetzt digital aufgezeichnet und im elektronischen Instrument akustisch wiedergegeben werden.
Unter der Modellbezeichnung CLASSICA CL 150 bis CLASSICA CL 1000 bietet Dipl.- Ing. Heinz Ahlborn heute 12 verschiedene Orgelmodelle an, die in Disposition und Spielhilfen für unterschiedlichste Anforderungen ausgelegt wurden.

Vitale und klangschöne Musikinstrumente, die Seite an Seite mit den stimmgewaltigen Pfeifenorgeln ihren Platz überall dort finden, wo unverfälschter Orgelklang mit vernünftigem Budget und angemessener Beschallung Hand in Hand gehen. So ist dann auch die gute Nachricht nicht nur die, dass man der Pfeifenorgel ein Stück näher gekommen ist, sondern die wirklich gute Nachricht ist, dass man sich von früheren Vorbehalten elektronischer Kirchenorgeln ein gutes Stück entfernen konnte.

 
Werbung aus den 70ern
 

Im Ergebnis bedeutet dies, besser im Klang, authentischer in der Bedienung und günstiger im Preis, als man dies bisher für möglich gehalten hat. Überzeugend ist die Vielzahl der Register und Intonationsmöglichkeiten, die es ermöglichen, jede Art von Literatur zu spielen. Überzeugend ist darüber hinaus der Spieltisch mit den authentischen Bedienelementen, an dem sich der Organist sofort wohlfühlt. Natürlich wurden dabei alle herkömmlichen Besonderheiten berücksichtigt.

Immer dort wo es aus Platzgründen nicht möglich ist eine Pfeifenorgel aufzustellen, hat die elektronische Kirchenorgel ihren festen Platz gefunden. Der Preisunterschied ist natürlich auch ein wesentliches Kriterium. Die Umstellung der elektronischen Kirchenorgel und die damit verbundene erhebliche Steigerung im Klang hat es ermöglicht, dass die elektronische Kirchenorgel heute auch von Kritikern akzeptiert wird.

In Kirchen, Gemeindehäusern, Friedhofskapellen und natürlich aus der Privatwohnung ist die elektronische Kirchenorgel heute nicht mehr wegzudenken.